Do

21

Jan

2021

Selbstliebe und Akzeptanz - Workshop

Ich freue mich darauf, auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie einen Workshop anzubieten, in dem es um einen konstruktiven Umgang mit dem inneren Kritiker geht.

 

Bahnung von Selbstliebe und Akzeptanz 

Von abwertenden inneren Stimmen zu einem freundlichen Umgang mit sich selbst
 
Grübeln und demoralisierende innere Stimmen sind nicht bloß Bestandteil vieler Störungsbilder, sondern oft deren direkte Ursache. Da es sich hierbei um unwillkürliche Prozesse handelt, ist der Versuch, heroisch dagegen anzukämpfen oft nicht zielführend, ja kann die Symptomatik sogar verschlimmern und in einen üblen Teufelskreis aus Selbstabwertung und Hilflosigkeit führen.
 
In diesem Workshop soll es darum gehen, wie von den abwertenden inneren Kritikern eine elegante Überführung in selbstwirksames Kompetenzerleben gelingen kann.
 
Auf dem Weg dahin schöpfen wir aus verschiedenen Quellen: Eine wichtige Grundlage ist die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges, die kritische Richtlinien für die therapeutische Arbeit vorgibt. Zusätzlich streifen wir Achtsamkeits- und Metatechniken aus der buddhistischen Praxis und berücksichtigen Erkenntnisse der Embodiment-Forschung. All das fließt dann ein in verschiedene Techniken der (Selbst-)Hypnose, die insbesondere bei Klienten mit Grübel-Tendenz indiziert sind, um „den Kopf mal frei zu bekommen“. 
  
Neben Elementen, die aus Teilen- (oder vielleicht besser: Seiten-) Modellen abgeleitet werden, stehen abschließend Stellvertreter-Techniken auf dem Programm, die sich gerade dann bewährt haben, wenn der Zugang zur wohlwollenden Selbstfürsorge aufgrund schwieriger Bindungserfahrungen oder Loyalitätskonflikten verbaut scheint.
 
Neben den Informationsblöcken sind flankierend Gruppentrancen angedacht, um die Techniken erfahrbar zu machen. Und frei nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ gibt es in Kleingruppenarbeit die Möglichkeit, etwaige neue Elemente in Ihr therapeutisches Handeln zu integrieren.

Do

24

Jan

2019

Was das Leben uns zu bieten hat

Mi

23

Jan

2019

Was das Leben uns schuldig ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mi

07

Nov

2018

Rote Elefanten, Zwangsgedanken und Impulskontrolle

Impulskontrolle, Hypnotherapie, Zwangsgedanken
Gewohnheiten sind bequeme Trampelpfade. Wenn sie nicht mehr zum Ziel führen, kann Ihnen ein Coaching helfen, neue Wege zu beschreiten.

Immer wiederkehrende belastende Gedanken und Grübelattacken können nicht nur zermürbend sein, sondern auch schädliche Gewohnheiten wie etwa Rauchen und Zuviel-Essen stärken, die durch ihren benebelnden Charakter kurzfristig beruhigen. Oft entsteht daraus ein Teufelskreis: Man raucht/isst zu viel, um irgendwie mehr bei sich anzukommen - und hat danach noch mehr selbstkritische Gedanken, weil man wieder das getan hat, was man eigentlich lassen wollte. Ganz ähnlich gilt das für viele Suchtdynamiken, egal ob es um Glücksspiele, Alkohol, Sex oder übermäßigen Internetkonsum geht.

 

Gefühle sind Spontanphänomene, keine Handlungsanweisungen

Um Veränderungen einzuleiten, ist ein fester Entschluss der erste Schritt. Hilfreich ist darüber hinaus die Erkenntnis, dass Gefühle und Impulse keine Handlungsanweisungen sind, denen blind Folge zu leisten ist, sondern es sich dabei bloß um Spontanphänomene handelt, die fortlaufend in unserem Bewusstsein auftauchen… und dann auch wieder verschwinden, ganz von selbst. Das ist völlig in Ordnung so, man muss nicht mal dagegen ankämpfen. Man kann das einfach wahrnehmen, ohne darauf zu reagieren. Und je weniger Sie das mit Bedeutung aufladen, desto mehr kann es in den Hintergrund treten.

 

Energetische Techniken unterstützen die Impulskontrolle

Wenn diese Impulse sehr stark emotional geladen sind, bieten sich unterstützend Techniken aus der Energetischen Psychologie an (Klopftechniken, EMDR). Viele Klienten machen die Erfahrung, dass schon innerhalb kurzer Zeit der vormals unwiderstehliche Drang nachlässt, und sich ein Thema zu klären beginnt.

 

Etwas vermeiden wollen wird oft zum Eigentor 

Nun lässt sich unser System ungern Dinge wegnehmen - selbst das, was wir „schlechte Gewohnheiten“ nennen, hatte einmal eine wichtige Funktion. Rauchen war vielleicht in der Jugendclique ein passabler Weg, um dazuzugehören. Oder ermöglicht Ihnen heute, während der Arbeit mal vom Schreibtisch wegzukommen und mit Kollegen draußen zu plaudern. Eine wirklich nachhaltige Veränderung erzielen Sie daher, wenn Sie die unerwünschte alte Gewohnheit durch eine konstruktive neue Gewohnheit ersetzen.

Denn bloß das Alte nicht mehr zu wollen, führt selten weiter... und kann sogar zum Bumerang werden: Ein Neujahrsvorsatz wie "Nicht mehr rauchen!" rückt das Thema in den Vordergrund und lässt Sie möglicherweise noch öfter daran denken als vorher. So wie die Aufforderung, sich jetzt bitte keinen roten Elefanten vorzustellen. Also auf gar keinen Fall an einen knuddeligen ROTEN ELEFANTEN denken, der lustig TRÖTEND vor Ihnen herumfliegt. 

 

Etwas vermeiden zu wollen, führt paradoxerweise oft dazu, dass man es verstärkt. (Eltern mit pubertierenden Jugendlichen kennen das Phänomen nur allzu gut ;-)

 

Unser Gehirn braucht also eine neue Ausrichtung, ein neues Ziel. „Nicht grübeln“ ist ein gut gemeinter Ratschlag, aber kaum zu befolgen. „Mache eine Entspannungsübung“ hingegen schon eher.

 

Attraktive neue Ziele verankern

Solche neuen Ziele lassen sich über hypnotherapeutische Techniken auf angenehme Weise verankern, beispielsweise über das Züricher Ressourcenmodell: Attraktive, visualisierte Motive richten Ihr emotionales System neu aus. Ein Bild sagt nicht nur mehr als 1000 Worte, es spricht auch tiefere Hirnregionen an, die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen werden. Zudem hilft uns hier etwas, das wir als „Wenn-Dann-Kontingenz“ bezeichnen: Das Aufkommen des alten Impulses wird zum „Lösungswecker“ (nach Gunther Schmidt), der mich daran erinnert, die neue Gewohnheit durchzuführen. Sie verwenden also genau das, was vorher Angst oder Anspannung verursacht hat, für einen weiteren Schritt in die gewünschte Richtung. Insofern können wir uns dann sogar auf die nächste Grübelattacke freuen - ist doch deren Einsetzen als Signal verankert worden, sich mal wieder etwas Gutes zu gönnen.

 

Mi

28

Feb

2018

What's wrong with us, anyway?

(Wenn Sie an einer deutschen Version interessiert sind und ganz nebenbei erschrocken feststellen möchten, wie gut maschinelle Übersetzung bereits funktioniert: Kopieren Sie den Text und fügen Sie ihn bei translate.google.com ein ;-)

 

Welcome to Berlin, fellow hunter-gatherer!

For more than 95% of their time on this lovely planet, before the advent of agriculture some 10.000 years or so ago, our human ancestors lived as hunter-gatherers in small hordes. That’s a lot of time to optimize the genetic make-up for a specific lifestyle, and some of our problems stem from the fact that evolutionary processes are too slow to keep up with the furious changes we are facing. For one, our stress response system is perfectly suited for life in the African savannah, and our social behavior is in harmony when surrounded by the same 100 people each day.

 

Fast forward a bit - and you are living in Berlin now, with close to four million people, plus smartphones delivering additional information overload on top of what the city provides by itself.

 

And we wonder why folks tend to be cranky...

 

The hyper-sensitive sprinkler system in your brain

Our alarm and stress center, the amygdala, nested beautifully in our emotional brain, is still calibrated for a lifestyle we only come close to during an island vacation: Rare disturbances, but if something interrupts the steady routine, it could be a hungry predator - so our system switches into fight/flight mode before we even realize what’s hitting us. The amygdala is meaning well, doing its best to keep us safe… in that Savannah context. Big city life has a way though of bombarding us with an endless stream of new impressions and people, and the amygdala gets a bit nervous. Research shows it’s pre-activated in big-towners and goes into alarm mode quicker than it does for people living in the countryside. You might think of it as a hyper-sensitive sprinkler system. The stress builds up, and at the end of the day, it only takes a little nudge to set it off. 

 

Feeling tense doesn’t mean there’s something wrong with you - or Berlin. It’s simply what happens if millions of former hunter-gatherers decide to populate a big city.

 

Let's produce some endorphins, shall we? 

So what can you do differently? Give that smartphone a break every now and then and make room for some relaxation slots in your action-packed agenda. Sporting activities are good to get rid of those stress hormones, and might give you a nice and welcome endorphin buzz - who needs drugs if your body is perfectly able to produce them by itself? 

 

And whenever you can take a spare moment, just for yourself, sit back, breathe deeply, focusing on the exhale, allowing some of the stress to just slip off your skin like a drop of water from a brand-new Teflon pan. Enjoy the rhythm of your belly extending each time you inhale and the sensation of letting go when you exhale, sinking deeper into relaxation with each cycle. Be gentle and give it some time: You are not an app and there's no button to push. When you are stressed out, your brain is marinated in stress hormones, and your system needs a few minutes to get in tune with your new intention. Rediscover that inner smile that is lurking inside.

 

Trance-form yourself 

Your body knows the way to its core and is more than happy to re-connect you. As a welcome side-effect, the quality of your decision-making will improve significantly: Unfortunately, that's the first system to go offline when you're stressed out. You will rediscover what you really want – instead of simply functioning and being carried away by external demands.

 

Remember that it’s not your fault… just built-up surplus tension that you can let go.
It's your responsibility though to do something about it. Simply because no one else can.

 

Have a great day. :-)

 

 

raum für veränderung

Praxis für Coaching, Psychotherapie und Hypnotherapie

 

Dipl.-Psych. Michael Hühn

Klinischer Hypnotherapeut

Fontanepromenade 12

10967 Berlin

 

fon: 030 - 2175 0388

 

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie